Passiv

 

In der deutschen Grammatik unterscheidet man zwischen Aktiv und Passiv.

Die meiste Sätze stehen im Aktiv.

Das Passiv benutz man vor allem dann, wenn der Täter unbekannt, nicht erkennbar oder unwichtig ist.

 Die Zeitformen des Passivs bildet man folgendermaßen:

 Präsens Passiv = Präsens von werden + Partizip II

  • Aktiv: Der Arzt operiert den Mann.
  • Passiv: Der Mann wird (von dem Arzt) operiert.

Perfekt Passiv = Präsens von sein + Partizip II + worden

  • Aktiv: Der Arzt hat den Mann operiert.
  • Passiv: Der Mann ist (von dem Arzt) operiert worden.

Präteritum Passiv = Präteritum von werden + Partizip II  

  • Aktiv: Der Arzt operierte den Mann.
  • Passiv: Der Mann wurde (von dem Arzt) operiert.

Plusquamperfekt Passiv = Präteritum von sein + Partizip II + worden

  • Aktiv: Der Arzt hatte den Mann operiert.
  • Passiv: Der Mann war (von dem Arzt) operiert worden.

Futur I Passiv = Präsens von werden + Infinitiv Passiv

  • Aktiv: Der Arzt wird den Mann operieren.
  • Passiv: Der Mann wird (von dem Arzt) operiert werden.

Futur II Passiv = Präsens von werden + Partizip II + worden + sein

  • Aktiv: Der Arzt wird den Mann operiert haben.
  • Passiv: Der Mann wird (von dem Arzt) operiert worden sein.

Farbadjektive

Sind orangene T-Shirts und lilane Leggings erlaubt? 


Wie sagt man richtig: orange Blüten, orangene Blüten oder orangefarbene Blüten?
Ein rotes Tuch, ein blaues Hemd, ein grüner Rock, der graueste Himmel, weißere Zähne - die elementaren Farben bereiten uns sprachlich weniger Probleme, Sie lassen sich mühelos beugen und steigern.


Es gibt aber Farbadjektive, die es in sich haben. Sie sind zumeist von Hauptwörtern abgeleitet: orange von der Orange , oliv von der Olive, rosa von der Rose , lila von französischen Wort für Flieder...und viele andere mehr...
Der Duden stellt fest! Diese Adjektive können nicht gesteigert werden! Und dass man sie standardsprachlich auch nicht beugen kann.
Mit anderen Worten: diese Farbadjektive sind steif wie ein Brett und können überhaupt nicht verändert werden.


Es heißt nicht "ein orangnes Kleid" und auch nicht "ein orangenes Kleid". Richtig ist : ein orange Kleid...


Ferner: eine rosa Krawatte, ein lila Hemd..
Wer "rosane T-Shirt" zu "lilanen Leggings" trägt, bewegt sich nicht nur jenseits der Geschmacksgrenzen, sondern zugleich außerhalb der Standardsprache.

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Sportarten

 

Italienische Historiker wollten wissen, aus welchen Ländern Sportarten ursprünglich kommen und legten eine Rangliste fest.

Spitzenreiter sind die USA, die 20 Sportarten erfanden, unter anderem Autorennen, Basketball und Baseball.

Auf Platz zwei folgt England mit 15 Sportarten, zum Beispiel Fußball und Rugby.

Deutschland kann sich nur vier Sportarten auf die Fahne schreiben: Bodybuilding, Sportgymnastik, Synchronschwimmen und Turmspringen.